Das Buch, welches Mama`s und meine Geschichte erzählt

“Abschied ohne Tränen” – Ein Plädoyer für den selbstbestimmten Tod

Es ist da, das Buch, welches ich dank der Unterstützung der Autorin Lisa Bitzer geschrieben habe. Es schildert den schwierigen, und vielleicht bald unmöglichen Weg, den meine Mutter und ich gegangen sind. Den Weg in die Sterbehilfe, oder besser gesagt: den begleiteten Freitod. Ich hoffe mit dem Buch die Sterbehilfe-Debatte um eine weitere Perspektive bereichern zu können. Ich würde mir wünschen, dass auch Kritiker und Gegner des selbstbestimmten Sterbens das Buch lesen und so vielleicht einen anderen Blick für dieses Thema bekommen.


Zitat einer sehr netten Dame, von der Mama sehr begeistert erzählt hat.

“Ein Buch über eine Frau, deren geistige Kraft und deren Mut so groß war, sich für das Sterben zu entscheiden, da ihr ein Unfall das Glück am Leben genommen hatte.  
Ich durfte sie kennenlernen, mit ihr reden und an wenigen ihrer Gedanken teilhaben. Ich konnte, möchte und werde sie nicht vergessen. 
Ein Buch, geschrieben von ihrer Tochter der mein allergrößter Respekt gehört.”


Umschlagtext von
Abschied ohne Tränen – Wie ich meiner Mutter den letzten Wunsch erfüllte und sie beim Sterben begleitete

JEDER HAT DAS RECHT AUF EIN WÜRDEVOLLES ENDE

Was tun, wenn die eigene Mutter sich den Tod wünscht? Anett Gräfe hat das erlebt. Ihre Mutter ist 63 Jahre alt, als sie in einen schrecklichen Autounfall verwickelt wird. Ihre Verletzungen sind so schwer, dass sie vom Kopf abwärts gelähmt ans Bett gefesselt ist. Die Ärzte machen ihr wenig Hoffnung auf Besserung. Dennoch kämpft sie, mithilfe ihrer Tochter. Tage. Wochen. Monate. Bis sie nicht mehr kann und ihrem Leid ein Ende bereiten will. Anett soll sie dabei unterstützen – aber Sterbehilfe oder besser: der begleitete Freitod ist in Deutschland nicht erlaubt. Und so treten die beiden eine schicksalhafte Reise in die Schweiz an …

Entstehung des Buches

Während der ganzen 14 Monate, seit dem Unfall und über den selbstbestimmten Tod meiner Mama hinaus, schrieb ich Tagebuch. Tausende Seiten gefüllt mit meinen ganzen Erlebnissen, mit meiner Trauer und Hoffnung, mit Verzweiflung und Zuversicht. Das Tagebuch-Schreiben hat mir geholfen meine wirren Gedanken zu sortieren. Es hatte für mich was heilendes. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass daraus ein Buch entstehen könnte.

Es war purer Zufall – oder Schicksal – dass ich Lisa kennenlernte. Sie war mir mit ihrer lebensfrohen ehrlichen Art sofort sympathisch. Wir unterhielten uns und irgendwann fragte sie mich, wie ich all das verarbeiten konnte. “Ich habe jeden Tag wie eine begaste Tagebuch geschrieben.” So erzählte ich von den Tagebüchern und sie fragte, ob ich schonmal darüber nachgedacht hätte ein Buch zu schreiben. “Nicht wirklich, aber ich könnte es mir vorstellen.” So nahm alles seinen Gang. Der Verlag Bastei Lübbe war interessiert und das Buchprojekt war geboren. Lisa unterstütze mich als Autorin und Lektorin mit ihrem umfangreichen Wissen dabei, die Tagebücher zu einem Buch zusammenzuführen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Zu erwerben in allen Buchhandlungen oder online bspw. bei amazon.

Sehr freue ich mich über Feedback und Rezensionen.