“Mein Ende gehört mir”

Unter dem Motto setzt sich das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende, gegen ein Verbot der Sterbehilfe, genauer gesagt der Beihilfe zum Suizid, in Deutschland ein.

Auszug aus den Leitsätzen:

“5. Die Menschen müssen darauf vertrauen dürfen, dass die legale passive und indirekte Sterbehilfe nach ihrem geäußerten oder mutmaßlichen Willen oder nach ihrer Patientenverfügung überall praktiziert wird. Es darf nicht sein, dass Menschen sich das Leben nehmen, weil sie heute immer noch Angst haben müssen, dass am Lebensende gegen ihren Willen ein Leidensweg künstlich verlängert wird.

6. Urteilsfähige Erwachsene sollten also in Zukunft ausreichende Unterstützung bei einem selbstbestimmten Lebensende erhalten. Voraussetzung muss immer sein, dass die Suizidenten selbst ihren bevorstehenden letzten Lebensweg in Kenntnis der Angebote von palliativer oder hospizlicher Versorgung als für sie unerträglich oder nicht lebenswert einstufen.

10. Die Achtung der Menschenwürde gebietet, dass in den hier genannten Fällen eines freiverantwortlichen Suizids die Menschen in ihrer existentiellen Not nicht auch noch ihre Selbstbestimmung verlieren und in grausame oder gar Dritte gefährdende Suizide getrieben werden.”

Hier geht es zu allen 10 Leitsätzen.

Möchten Sie die Leitsätze ebenfalls unterstützen? Auf dieser Seite können Sie das Bündnis durch Ihre Stimme persönlich stärken.

Wer steht hinter dem Bündnis?

Getragen werden die Leitsätze des Bündnisses verschiedenen Institutionen wie der Humanistische Verband Deutschlands, die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, die Giordano-Bruno-Stiftung, die Humanistische Union, der Bund für Geistesfreiheit Bayern, der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften, der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten, die, die Atheistische Hochschulgruppe Berlin, der Koordinierungsrat säkularer Organisationen sowie zahlreichen Privatpersonen.

Auch ich unterstütze das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende.